A
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agonistisch |
Zusammenspielend.
Neurotransmitter mit agonistischem Verhalten besetzen Rezeptoren
und entfachen so eine spezifische Wirkung |
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akut |
hier:
momentan, aktuell, plötzlich auftretend |
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Alkaloid |
Wirkstoff,
reagierende Verbindung pflanzlicher Herkunft |
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Amnesie
(Amnestisches
Syndrom) |
Form
der Gedächtnisstörung; zeitlich oder
inhaltlich definierte Erinnerungsbeeinträchtigung (z.B. ausgelöst durch Drogenintoxikation) |
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Amphetamin |
ein
Weck- und Aufputschmittel. Ähnelt in der Wirkung dem Adrenalin:
weite Pupillen, extreme Wachheit, Pulsbeschleunigung, vertiefte
Atmung. Suchtgefahr! |
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| analgetisch |
schmerzlindernd |
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antagonistisch |
Gegensätzlich;
gegensätzliche Wirkung. Neurotransmitter mit antagonistischem Verhalten
blockieren Rezeptoren ohne eine spezifische Wirkung zu entfachen,
verhindern dadurch natürliche Reizweiterleitungen. |
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Antidepressiva |
Medikamente,
die bei Depressionen eingesetzt werden |
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Apathie |
apatheia (griech.) Gefühllosigkeit, Stumpfsinn, Teilnahmslosigkeit |
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aphrodisierend |
den
Geschlechtstrieb steigernd |
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Applikation |
Anwendung.
Bezeichnet die Art und Weise einer Verabreichung oder Einnahme von
Substanzen oder Medikamenten. |
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| Arteriosklerose |
Arterienverkalkung:Degeneration
der arteriellen Gefäße aufgrund krankhafter Veränderung
der Gefäßinnenhaut.
Kann bei Gefäßverschluss zu Thrombosen, Herzinfarkt
oder Schlaganfall führen. |
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B |
Barbiturate |
gehören
zur Gruppe der Schlafmittel, die eine sehr stark müde und schläfrig
machende Wirkung auf das Zentrale Nervensystem haben. |
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| Blut-Hirn-Schranke |
Übergang
von der Blutbahn ins Gehirn |
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chronisch |
ständig,
langfristig verlaufend |
C |
Codein |
einer
der Wirkstoffe aus der Opiatgruppe, zu
der auch das Morphium gehört. In der Medizin als stärkstes hustenstillendes
Mittel bekannt. Wurde lange Zeit als Substitutionsmittel eingesetzt. |
D |
Dehydrierung |
Entzug
von Wasser. In Bezug auf Suchtmittel ist hier der Wasserverlust
durch körperliche Anstrengung (Tanzen) gemeint. Es besteht die u.U.
lebensbedrohliche Gefahr der Überhitzung. |
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Delirium |
krankhafte
Bewusstseinsveränderung mit Verwirrung, ängstlich-unruhiger Stimmungslage
und körperlicher Begleitsymptomatik wie Zittern und starkem Schwitzen.
Vorkommen bei Vergiftungen, schweren Infektionen und v.a.
bei Alkoholkrankheit, auftretend bei Entzug als Delirium tremens.
Ein unbehandeltes Delirium tremens kann zum Tod führen. |
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Diazepam |
Handelsname
Valium®; Medikament mit sedierender, angstlösender bis narkotischer
Wirkung, das bei krankhaften Angstzuständen, Einschlafstörungen,
Fieberkrämpfen und bestimmten Epilepsien verabreicht wird. Bei längerer
Einnahme kann es zur Sucht führen. |
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| Dissoziation |
Trennung, Auflösung
eines Bewusstseinszusammenhanges |
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Dopamin |
ist
– wie auch Serotonin u. Noradrenalin – ein Neurotransmitter und
wirkt auf die Magen-Darm-Motorik sowie das Brechzentrum. Beeinflusst
Bewegung, Lernen, Gedächtnis und emotionale Erregung. Eine Störung
des Dopaminhaushalts führt zur Ausbildung des Morbus Parkinson,
die Störung des Serotoninhaushalts besteht beim Manisch-Depressiven-Syndrom. |
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Downer |
starkes
Beruhigungsmittel (auch Tranquilizer genannt) |
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drogeninduziert |
durch
Drogenwirkung ausgelöst |
E |
endogen |
im
Körper selbst entstehend, aus ihm selbst kommend, von innen kommend
(anlagebedingt) |
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Entaktogene |
Stoff,
der den Bewusstseinszustand verändert, emotional enthemmt, das Selbstbewusstsein steigert und Kommunikationsbarrieren beseitigt. |
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Entzug |
Entzugserscheinungen
treten auf, wenn abhängigmachende Substanzen wie z.B. Heroin oder
„Genussmittel“, wie z.B. Alkohol zunächst über längere Zeit in großen
Mengen eingenommen und anschließend plötzlich gemieden werden.
Die Entzugserscheinungen reichen von Zittern, Schlafstörungen, Sinnestäuschungen
und Schweißausbrüchen bis hin zu Krampf- oder epileptischen Anfällen,
Kreislaufzusammenbrüchen oder einem Delirium tremens, das zum Tode
führen kann. |
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epileptischer
Anfall
|
->
Epilepsie
krampfartige Anfälle
mit kurzer Bewusstlosigkeit |
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Euphorie |
augenblickliche,
heitere, überschwängliche Stimmung bzw. Hochstimmung |
F |
Flash-Back |
zu
den Eigentümlichkeiten des Konsums von halluzinogenen Substanzen
gehört das Auftreten von sogenannten flash-backs (Nachräuschen),
die gelegentlich unvermittelt und ohne erkennbaren Anlass noch Tage
oder Wochen nach dem Konsum eintreten können, ohne dass erneut rauscherzeugende
Substanzen konsumiert wurden. Es wird davon ausgegangen, dass sich
die jeweiligen Wirkstoffe im Fettgewebe absetzen und dann wieder
ohne Vorwarnung lösen, was zu einer neuen Substanzwirkung führt.
Psychologische Faktoren spielen sicher eine nicht zu unterschätzende
Rolle. |
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| Freebasing |
chemischer
Prozess, in dem die Droge in eine freie Base umgewandelt wird (Basen
sind chemische Verbindungen, die mit Säuren Salze bilden) |
G |
Gastrointestinale
Missempfindungen |
gaster (lat.) ... Magen, intestinum ... Darm,
den Magen und Darm betreffend; häufig ge-
brauchter Begriff im Zusammenhang mit Erkrankungen des Bauchraums.
Gastrointestinale Missempfindungen sind: Übelkeit, Erbrechen oder
andere unangenehme Wahrnehmungen im Magen-Darm-Bereich. |
H |
| Halluzination |
Sinnestäuschung,
Trugwahrnehmung |
|
Halluzinogen |
Substanz,
die Sinnestäuschung oder Wahrnehmung ohne von außen hervorgerufenen
Sinneseindruck auslöst |
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hedonistisch |
nach
dem Genuss- und Lustprinzip richtend |
|
Horrortrip |
Drogenrausch
mit Halluzinationen, Panik und Angstzuständen. In der Regel hervorgerufen
durch Halluzinogene |
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Hyperventilation |
Verstärkung
der Atmung, forcierte Überbeatmung (kann mit Ängsten und Muskelkrämpfen
einhergehen). |
|
I
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Indikation |
sich
aus der Diagnose ergebende Heilanzeige, Beweggrund, ein bestimmtes
Heilverfahren zu verordnen |
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| intramuskulär |
die
Einspritzung einer Flüssigkeit, die lösliche Stoffe enthält, direkt
in einen Muskel |
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intranasal |
durch
Einsprühen in die Nase |
|
intravenös |
die
Einspritzung einer Flüssigkeit, die lösliche Stoffe enthält, in
die oberflächlichen Venen |
|
irreparabel |
nicht
heilbar, nicht wieder herstellbar |
K |
| Katatonie |
Störung der
Willkürbewegungen, entweder im Sinne einer Erstarrung oder
-entgegengesetzt- als "Bewegungssturm" in einem Erregungszustand
mit sinnlosem "um sich schlagen". |
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komatös,
Koma |
koma ... (griech.): tiefer Schlaf.
Nervenmedizinischer
Begriff, der die tiefe Bewusstlosigkeit infolge Vergiftung oder
andersartiger Schädigung des Gehirns umfasst. |
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Konsumform |
Art
und Weise wie konsumiert wird |
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Kreuztoleranz |
Kreuztoleranz bedeutet, dass
durch Gewöhnung an eine bestimmte Substanz die Leber verstärkt
auch andere, ähnlich aufgebaute Substanzen, abbaut, so dass
diese nicht mehr oder nur sehr kurz wirksam sind und sich dadurch
die Dosis der jeweiligen Substanzen steigert. Kreuztoleranz wird
z. B. durch Barbiturate ausgelöst, oder auch durch LSD und
Psylocybin. |
L |
Lachgas |
farb-
und geruchlose Form des Stickstoff-Oxids, das teilweise heute noch
als Narkosemittel eingesetzt wird. Wirkungen sind u.a.: Veränderungen
des Bewusstseins, Euphorie, Schmerzlinderung. Unerwünschte Wirkungen:
Übelkeit, Gleichgewichtsstörungen, Gehirnschädigungen, Abhängigkeit
und Erstickungsgefahr. |
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latent,
Latenz |
latens .... (lat.) verborgen; die Zeitspanne, in der die Ursache
der Krankheit im Verborgenen schon wirkt, aber noch keine Krankheitssymptome
zu erkennen sind. |
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Libido |
Geschlechtstrieb |
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Lungenödem |
Flüssigkeitsaustritt
in der Lunge bei Herzversagen, schwerer Lungenentzündung oder nach
Einatmung von Reizgasen. Die Flüssigkeit tritt als Schaum aus dem
Mund. Wenn nicht sofort entwässert wird, erstickt der Patient. |
M |
manifest |
offenkundig,
deutlich erkennbar |
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manisch-depressiv |
bei
voller Ausprägung leiden die Betroffenen im Wechsel zwischen:
- depressiven Phasen mit tiefer Traurigkeit, Antriebs- und Bewegungshemmung
sowie
Selbstmordgefährdung und
-
manischen Phasen mit gehobener, euphorischer Stimmung (die nicht
zu den gegebenen Umständen passt), stark gesteigertem Antrieb und
Selbstüberschätzung, wobei sich die Patienten der Krankheit nicht
bewusst sind.
(siehe auch
"Sucht und Psychose") |
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Methadon |
synthetisches
Mittel, das u.a. bei kontrollierten Entgiftungskuren oder Substitutionsprogrammen
Rauschgiftabhängiger als Ersatzdroge verwendet wird. |
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Morphin,
Morphium |
Alkaloid
des Opiums und Bestandteil des Heroins. |
N |
Nah-Tod-Erlebnis
(near death experience) |
Trennung vom physischen
Körper. Schwebeerlebnis mit Beobachtung des eigenen Körpers.
Oft Reise durch einen Tunnel und Lichtvisionen.
Siehe auch Dissoziation |
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| nasal |
Aufnahme über
die Nasenschleimhäute |
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Neurotische
Störungen |
auch
Neurose genannt. Schwerpunktmäßig psychisch bedingte
Erkrankung, deren Symptome einen verdrängten Kindheitskonflikt symbolhaft
zum Ausdruck bringen können. Zu den Neurosen zählen Angstkrankheiten
(Zittern, Herzklopfen, Blässe, Schweiß etc.), Zwangskrankheit, Hysterien
und auch psychosomatische Erkrankungen. |
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Neuralgie |
Nervenschmerzen |
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Neurotransmitter |
Überträgerstoffe,
die im Nervensystem Botschaften chemisch weiterleiten. N. im äußeren
Nervensystem sind Acetylcholin und Noradrenalin. Im Zentralen Nervensystem
sind außerdem Dopamin und in geringerem Ausmaß Serotonin an der
chemischen Übertragung von Reizen beteiligt. |
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| neurotoxisch |
das Nervensystem schädigend
|
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Noradrenalin |
Hormon
des Nebennierenmarks (wie das Adrenalin); ein Neurotransmitter,
der u.a. auf die Erhöhung des Blutdrucks, Erweiterung der Bronchien
und Pupillen, Regulierung des Blutzuckerspiegels wirkt |
O |
Opiate |
schmerzstillende
Stoffe, zu denen Morphium und zahlreiche
synthetische Verbindungen gehören; hohe Suchtgefahr |
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oral |
hier:
Verabreichung oder Einnahme über den Mund |
P |
Paranoia |
schleichende
Entwicklung eines dauernden Systems von Wahnvorstellungen (Eifersuchts-,
Verfolgungswahn etc.) |
|
Physische
(körperliche) Abhängigkeit |
zusätzlich
zur psychischen Abhängigkeit von der jeweiligen Substanz ausgelöste
körperliche Abhängigkeit. Bei Nichteinnehmen treten körperliche
Entzugserscheinungen (Schmerzen, Schwitzen etc. ) auf. |
|
Polamidon |
Opiat,
das zur Substitution eingesetzt wird. Weiterentwickelte Form des
Methadons. |
|
Psychische
Abhängigkeit |
zwanghaftes
Verlangen, eine gewisse Droge fortgesetzt einzunehmen, um deren
Beschaffung kreisendes Denken, Auftreten von Entzugserscheinungen
psychischer Art (Schlafstörungen, Nervosität etc.) bei Nichteinnahme,
soziale Folgeschäden. |
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psychoaktiv |
Bezeichnung
für Substanzen, die v.a. den Antrieb steigern und psychisch anregend
bzw. zentral erregend wirken. |
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Psychopharmaka |
übergeordneter
Begriff für eine Gruppe von Medikamenten mit vielfältigen
möglichen Nebenwirkungen, die eine positive Wirkung auf das gestörte
psychische Erleben haben. Dazu zählen die Neuroleptika,
die den wahnhaft gesteigerten Antrieb beeinflussen, die Antidepressiva,
welche die Stimmungslage heben, Sedativa, die als Schlaf- und
Beruhigungsmittel eingesetzt werden, und die stimmulierenden Amphetamine. |
|
Psychose |
allgemeine
Bezeichnung für psychische Störungen mit tiefgreifendem Wandel der
Realitätswahrnehmung, z.B. als akustische und optische Halluzinationen,
des Denkens und des Erlebens, z.B. als Verfolgungswahn. Man unterscheidet
die selteneren körperlich bedingten Formen von der sehr häufigen
endogenen (anlagebedingten) Form, bei der keine erkennbare Ursache
zu finden ist.
(siehe auch "Sucht
und Psychose") |
R |
| resorbieren |
Stoffe über
die Haut, Schleimhaut oder den Verdauungstrakt in die Blutbahn aufnehmen. |
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Rezidive |
Wiederauftreten
einer Krankheit nach scheinbar völliger Ausheilung |
S |
Schizophrenie |
Eine
psychotische Störung, die charakterisiert ist durch schwere Probleme
der betroffenen Person mit ihren Gedanken, Gefühlen und ihrem Umgang
mit ihrer Umwelt. Die Symptome beinhalten oft Wahnvorstellungen
(Verfolgungswahn) und Halluzinationen (meist akustischer Art). Drogenkonsum
kann schizophrene Psychosen auslösen und/oder deren Verlauf
ungünstig beeinflussen. |
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Sedativa |
Beruhigungsmittel
pflanzlicher (Fenchel, Baldrian...) oder chemischer (Diazepam) Herkunft. |
|
sedierend,
Sedierung |
sedare ... (lat.) sitzen, zur Ruhe bringen. Beruhigend bzw. Beruhigung |
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| serotonerg |
durch Serotonin
aktiviert; aber auch: das Serotonin aktivierend oder imstande Serotonin
umzuwandeln, freizusetzen oder zu produzieren. |
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Serotonin |
im
Darm und im Nervensystem vorkommender hormonähnlicher Stoff, der
verschiedene Organfunktionen reguliert. Organische Karbonsäure und
wichtigster Bestandteil der Eiweißkörper. Ist an Prozessen beteiligt,
die den Schlaf und die emotionale Erregung beeinflussen. |
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Sniefen |
durch
die Nase einziehen und über die Schleimhäute konsumieren |
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Stimulans |
Bezeichnung
für Substanzen, die v.a. den Antrieb steigern und psychisch anregend
bzw. zentral erregend wirken. Hierzu werden z.B.
Kokain, Amphetamin, Koffein, Adrenalin, Riechsalz, manche Appetitzügler
sowie 'bewusstseinserweiternde Drogen',
wie z. B. Haschisch oder LSD gezählt. |
|
Strecken |
eine
Wirksubstanz mit anderen wirkungslosen oder sogar weitaus gefährlicheren
Stoffen mit unberechenbaren Nebenwirkungen vermischen, um eine größere
Substanzmenge zu erzielen. Das geschieht häufig, wenn Drogen weiterverkauft
werden. Dies mindert die eigentliche Substanzwirkung und kann weitere
nicht vorhersehbare und gefährliche Nebenwirkungen hervorrufen. |
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Streckmittel |
Substanzen,
die Drogen beigemischt werden, damit eine größere Menge erzielt
wird. Solche Stoffe können sein: Mehl, Medikamente, Gifte (wie Strychnin),
Wasser, etc. |
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Streptokokken |
kugelförmige,
schnurartig zusammen-hängende Bakterien. Eitererreger, die in der
Mundhöhle vorkommen und bei tieferem Eindringen in den Körper zu
Infektionen wie Lungenentzündung, eitrige Entzündungen der Haut,
Scharlachangina führen. Sie werden mit Penizillin und verwandte
Antibiotika behandelt. |
|
Stressor |
auslösender
Faktor |
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Strychnin |
Gift
aus den Samen der Brechnuss (Strychnos nux vomica) mit Krampfwirkung
im Gehirn. Die Symptomatik bei Vergiftung mit Strychnin ähnelt stark
dem Tetanus. S. ist eine stark giftige
Substanz, die Nervensystem, Muskeln, Kreislauf und Atmung stimuliert
und bei zu hoher Dosierung tödlich wirkt. |
|
Stupor |
Erstarrung.
Bezeichnung für einen Krankheitszustand mit Fehlen jeglicher psychischer
und körperlicher Aktivität bei wachem Bewusstsein.
Stupor äußert sich in Bewegungslosigkeit, maskenhafter Gesichtsstarre,
Nichtreagieren auf Außenreize oder Stummheit. S. kann bei endogener
Depression, Epilepsie oder Drogenintoxikation auftreten. |
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Substitutionsmittel |
hier:
Synthetisch hergestellte Drogenersatzmittel wie Methadon, Polamidon und Subutex zur Entgiftung oder Behandlung Opiatabhängiger. |
|
Subutex |
Substitutionsmittel
mit dem Wirkstoff Buprenorphin, das wie Heroin, Codein und Methadon
zu den Opiaten gehört. |
T |
taktil |
den
Tastsinn betreffend |
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Toleranzbildung,
bzw. -entwicklung |
Anstieg
der Empfindlichkeitsschwelle gegenüber Drogen (= für die gleiche
Wirkung wird eine immer höhere Dosis benötigt). Bei längerfristiger Einnahme von
bestimmten Suchtmitteln kann sich der Körper an die Dosis gewöhnen,
so dass immer größere Substanzmengen notwendig sind, um die gewünschte
Wirkung zu erzielen. Die Toleranzentwicklung hängt mit dem beschleunigten
Abbau in der Leber zusammen. |
|
toxisch,
Toxizität |
giftig,
Giftigkeit |
V |
| vegetatives
Nervensystem |
Der menschliche Körper besitzt zwei Nervensysteme: das somatische
und das vegetative Nervensystem.Das somatische Nervensystem unterliegt
größtenteils der willkürlichen Kontrolle des Menschen,
man kann es also bewusst steuern. Mit diesem koordiniert man z.B.
seine Motorik (seine Bewegungen). Das vegetative Nervensystem wird
auch autonomes Nervensystem genannt, da seine Wirkungen der direkten
willkürlichen Kontrolle weitgehend entzogen sind. Es regelt
die Vitalfunktionen wie Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Sekretion,
Wasserhaushalt u.a. Darüber hinaus kontrolliert das vegetative
Nervensystem auch Organe und Organsysteme wie z.B. die neuronale
(nervliche) Kontrolle der Sexualorgane und der inneren Augenmuskulatur. |
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vollsynthetisch,
synthetisch |
künstlich
(hergestellt) |
Z |
zentral
wirksam |
Auf
das Zentrale Nervensystems wirkend |